Klimawandel verändert die Holzwirtschaft Mitteleuropas

Mit Holz lässt sich schon seit Jahrhunderten gutes Geld verdienen. Was die wenigsten wissen: Holz hat in den letzten Jahrzehnten eine beeindruckende Performance hingelegt.

Die Wertsteigerung schlägt Gold und Aktien um Längen. Da ist es kein Wunder, das Waldbesitzer schon immer zu den vermögenden Menschen gehörten, wenn sie langfristig dachten und nachhaltig agierten und das Geschäft mit dem Wald in und über Generationen strukturierten. Holzwirtschaft war bisher ein gemächliches Geschäft, das nur über die Generationen hinweg funktionierte. Hier liegt allerdings das Problem. Die alten Rezepte funktionieren nicht mehr, wenn der Klimawandel das Klima um den vor 40 Jahren gepflanzten Baum derart verändert, dass er nicht zur Schlagreife wächst.

treeme Paulownia Edelholz-Plantagen

Das Holz des 21. Jahrhunderts wird nicht das Holz der vergangenen Dekaden sein – auch das ist Fakt. Die Baumartenwahl ist für Forstbetriebe die Grundlage zukünftigen Erfolges. Im Zuge des Klimawandels aber auch ein teures Glücksspiel. Einige Prognosen gehen davon aus, das schon in 60–70 Jahren hier in Deutschland Klimabedingungen herrschen, wie in Spanien oder Italien – im Schnitt plus 1,4 Grad seit Beginn der Messung 1881. Dies führt zu in Deutschland zu früheren Vegetationsphasen. Wald und Obstbäume blühen im Schnitt acht Tage früher als noch Ende der 1980er Jahre. In Hamburg hat sich beispielsweise die Forsythien Blüte seit 1945 um volle vier Wochen verfrüht.

Unterschiedliche Forschergruppen sprechen schon von einer „floralen Wanderung“. So sind zahlreiche Pflanzenarten im Schnitt um etwa 17 Kilometer pro Jahrzehnt in Richtung Pole bzw. in Gebirgen um rund elf Meter aufwärts „gewandert“. Die Geschwindigkeit, in der sich dieser Wandel vollzieht ist allerdings das, was den Forschern und Waldbauern Sorge bereitet. Eine Eiche, die Jahrhunderte wächst, begibt sich eben nicht auf den Weg in den kühleren Norden. Der „deutsche Wald“ als oft besungenes Kulturgut wird also bald anders aussehen als heute. Dies passiert aber schon seit längerem.

Schon seit Jahren wird beispielsweise ein breiter Ersatz für die Fichten gesucht und die ursprünglich in der USA beheimatete Douglasie gepflanzt. Aber egal welche Entscheidung getroffen wird, es kann die Falsche sein, denn ein Faktor spricht gegen ein einfaches Austauschen: die Wachstumszeit. Nutzbäume benötigen Jahrzehnte bis Jahrhunderte, um beispielsweise für die Edelholzproduktion schlag reif zu sein. Für Erfahrungswerte fehlt schlichtweg die Zeit. Hinzu kommen neue Gefahren wie „Trockenstress“ oder Schadinsekten. Allerdings gibt es einige Profiteure unter den Baumarten, die mit dem Klimawandel sehr gut klarkommen, die Haselnuss beispielsweise. Sie ist in den hiesigen Breiten auf dem Weg nach Norden.

treeme Paulownia Edelholz-Plantagen

Es gibt noch eine Baumart die vom Klimawandel hier in Europa profitiert. Eine Pflanze aus China, deren Holz sehr interessante Eigenheiten aufweist. Die Paulownia wurde schon 1838 in Europa eingeführt. Bisher lebte sie allerdings im Schatten des Deutschen Waldes und kam über den Status einer „netten Zierpflanze“ in öffentlichen Parks und Vorgärten nicht hinaus. Ihr Holz ist auch nach all dieser Zeit in Europa bei Verarbeitern, aber auch bei Kunden unbekannt, obwohl man ihre Eigenschaften als genial bezeichnen kann. Seit Jahrhunderten ist ihr Holz in China Holz der Musikinstrumente. Das Holz der Paulownia ist unglaublich leicht und hat einen Flammpunkt von ca. 420 °C. Mit diesen Eigenschaften hat dieses Holz auf dem Weltmarkt das Potenzial ein High Performer zu werden, wenn es sich um A-Ware handelt.

Dies ist allerdings nicht so leicht, wie es sich anhört. Hierfür müssen mehrere Grundbedingungen geschaffen werden. Sonnige Flächen, permanente Pflege, guter Boden, nicht zu feucht. Wenn diese Grundbedingungen vorhanden sind, wächst dieser Baum innerhalb eines Jahres bis zu 4,50 Meter! Nach ca. 12 Jahren kann das Holz dann mit einem Stammdurchmesser von 30 bis 40 cm als A-Ware (Clear&Clean), das heißt, frei von Astlöchern und Knoten geerntet werden. Beim treeme-Projekt ist genau dies das Ziel: Paulownia in Edelholz-Qualität.

Die Bäume stehen auf sogenannten Kurzumtriebplantagen – also Flächen, die agrartechnisch genutzt werden und nicht verwalden. Genutzt werden hierfür brachliegende Felder. Dieses Jahr wurden allein in der Nähe des Baden Württembergischen Bietigheim 20.000 Paulownia-Bäume auf 33 Einzelflächen gepflanzt. Diese Art der Nutzung einer Fläche ist erst seit 2010 möglich.

treeme Paulownia Edelholz-Plantagen

Ursprünglich waren Kurzumtriebplantagen dazu gedacht, Energieholz zu produzieren. Aber das Holz der Paulownia ist hierfür in der Tat viel zu schade. Die Pflanzen selbst stammen von einem Partner des treeme-Projektes in China. Es sind spezielle Hybriden, deren Anpassung an unser heimisches Klima bestens gelungen ist. Ihr besonders gerader Wuchs und weiche Textur des Holzes sind hier ebenfalls Qualitätsmerkmale, die den Aufwand rechtfertigen. Sie wachsen 3 Jahre in China an und entwickeln hierbei eine sehr starke Wurzel. Nur diese Wurzel wird ausgegraben, geschnitten, gesäubert und in Container geladen. Auf der Plantage ausgepflanzt, wächst sie dann auf die entsprechende Höhe und verholzt – alles in nur einem Sommer. Die Ernte findet 10 bis 12 Jahre nach der Auspflanzung auf die hiesigen Plantagen statt.

treeme Paulownia Edelholz-Plantagen

In Anbetracht der Tatsache, dass in Zukunft der Rohstoff Holz ein immer begehrteres Gut wird, weil immer weniger Waldflächen zur Verfügung stehen, eine erträgliche Einnahmequelle. Auch in Zukunft ist also eine solide Preissteigerung bei Holz zu erwarten. Innovative und zukunftsweisende Projekte wie treeme haben den Vorteil, dass sie den Klimawandel als gegebenen Faktor einbeziehen und Erfahrungswerte für einen überschaubaren Zeitraum gegeben sind.

Private Placement

treeme bietet Interessenten ab sofort die Möglichkeit an, treeme-Baumpakete ab einem Investitionsvolumen von 200.000,- Euro zu erwerben. Wir freuen uns, wenn Sie für detaillierte Information Kontakt mit uns aufnehmen: